Glossar

Das Wichtigste auf einen Blick

A
Abgabesystem:
Radiatoren, Fußboden-, und Wandheizungen, aber auch Öfen und Kamine werden allgemein als Abgabesystem bezeichnet.

 

B
Bivalente-Parallele Betriebsweise
: Bei dieser Betriebsweise wird die Wärmepumpe mit einer Zusatzheizung verstärkt. Ab einer bestimmten definierten Außentemperatur verstärkt eine herkömmliche Gas- oder Ölheizung die Pumpe. Diese Betriebsweise wird gewählt, wenn die benötigte Heizenergie oder die Vorlauftemperatur für das alternative Heizsystem zu hoch ist.

C
COP: Der Coefficient of Performance ist das Kriterium für die Effizienz einer Pumpe und wird auch Leistungszahl genannt. Die Leistungszahl stellt eine Momentaufnahme dar, welche das Verhältnis von aufgewandter Energie zur abgegebenen Energie (sprich dem Nutzen) zeigt. An der COP ist also zu sehen, wie gut das Heizsystem am optimalen Betriebspunkt arbeitet.

 

E
Energieausweis:
Der Energieausweis bewertet ein Gebäude energetisch. In Österreich regelt das Energieausweis- Vorlage-Gesetz (EAVG) und die jeweiligen Landesgesetze die Richtlinien. Die Gesamtenergieeffizient wird in diesem Ausweis festgelegt und zeigt den Energieverbrauch.

Endenergie: Die Endenergie entspricht den Kilowattstunden Strom, welche verbraucht wurden und die der Verbraucher zahlen muss. Wärmepumpenheizungen verbrauchen weniger Energie, als herkömmliche Gas- oder Ölheizungen.

Erdwärme (Geothermie): Bei der Geothermie (Sole/Wasser) – Wärmepumpe ist die Wärmequelle der Erdboden. Die Gewinnung erfolgt über Erdwärmesonden (in etwa 40 – 100m Tiefe) oder flächendeckende (in etwa 1,0 – 1,4 m Tiefe) Erdwärmekollektoren.

Erneuerbare Energie: Erneuerbare Energien werden beispielsweise aus der Luft, dem Wasser, der Sonne oder der Erde gewonnen. Diese Energien regenerieren sich auch bei großer Nutzung von selbst wieder und erschöpfen nie. Daher werden sie auch regenerative Energien genannt. Die Gewinnung erneuerbarer Energie ist kostengünstig und umweltfreundlich.

F
Fußbodenheizung:
Die Fußbodenheizung zählt wie die Wandheizung zu den Flächenheizungen. Diese sind besonders bei Wärmepumpenheizungen von Vorteil. Die CLEEN Solair Hybrid Technologien lassen sich jedoch auch mit neueren Radiatoren kombinieren.

 

J
JAZ:
Die JAZ ist die Jahresarbeits- bzw. Jahresleistungszahl. Die Jahresarbeitszahl stellt das Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommenen Energie dar – sprich die JAZ zeigt die Effektivität einer Wärmepumpenheizung abhängig von den jeweiligen Nutzungsgewohnheiten im Laufe eines kompletten Jahres. Je höher die JAZ, desto höher ist der Wirkungsgrad des Systems. Gute Pumpen haben eine JAZ zwischen 3,5 und 4,0.

K
Kondensator:
Dieser ist zum Heizen und Kühlen zur Verflüssigung des Kältemittels notwendig.

 

M
Monovalente Betriebsweise
: Bei einer monovalenten Betriebsweise ist die Wärmepumpe das alleinige Heizsystem. Die alternative Heizung deckt 100% des Heizbedarfs. Ein zusätzliches Heizsystem ist nicht notwendig.

P
Photovoltaik:
Mittels Solarmodulen auf dem Dach werden Sonnenstrahlen in Strom umgewandelt. Die CLEEN Solair Heizsysteme werden durch eine Solaranlage unterstützt und sind somit noch umweltfreundlicher.

S
Solarthermie
: Die Sonnenkollektoren fangen die Sonnenstrahlen auf dem Dach ein und wandeln diese in Wärme um. Im Unterschied zur Photovoltaikanlage wird dadurch kein Strom gewonnen, sondern das Wasser erwärmt. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit nicht nur Warmwasser zu erzeugen sondern mit der Solarthermie auch heizungsunterstützend zu arbeiten.

T
Thermodynamisches Heizen:
Eine Wärmepumpe funktioniert nach dem Prinzip des thermodynamischen Heizens. Das Heizgerät entzieht der Umgebung (Luft, Erde, Wasser) gespeicherte Wärme und gibt diese, inklusive Antriebsenergie, an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab.

U
Umweltfreundliches Heizen:
Wärmepumpen nutzen die Energie aus Luft, Erde und Wasser. Die CLEEN Solair Hybrid Heizungen machen sich zusätzlich noch die Sonnenenergie mittels einer Photovoltaik Anlage zu Nutzen. Fossile Energieträger und damit verbundene schädliche Emissionen spielen hier keine Rolle.

 

W
Wärmepumpe:
Diese Heizung funktioniert nach dem Prinzip des thermodynamischen Heizens, ist umweltfreundlich und kostengünstig.

Wechselrichter: Der Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom. Eine Photovoltaikanlage produziert Gleichstrom, welcher aber für handelsübliche Geräte nicht nutzbar ist. Daher muss dieser in Wechselstrom umgewandelt werden. Der Wechselrichter erkennt die Frequenz des vorhandenen Stromnetzes und passt die Energie an.